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	<title>Allgemein Archive - Wape.ch</title>
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	<description>Peter Waltenspühl: Marketing-Profi, Querdenker, Visionär, Fotograf, Texter, Musiker, Website-Gestalter, Naturwissenschaftler</description>
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		<title>Die Magie von Geschichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 18:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon als kleines Kind konnte ich mich mit angehaltenem Atem und heissen Ohren in der Fantasiewelt einer Geschichte verlieren. Bei meinen Kindern habe ich daselbe beobachtet. Durch sie habe ich wieder gelernt Geschichten zu erzählen &#8211; Geschichten, die auch Erwachsene in ihren Bann zogen. Die Kraft einer guten Geschichte übt eine magische Anziehung aus, egal [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schon als kleines Kind konnte ich mich mit angehaltenem Atem und 
heissen Ohren in der Fantasiewelt einer Geschichte verlieren. Bei meinen
 Kindern habe ich daselbe beobachtet. Durch sie habe ich wieder gelernt 
Geschichten zu erzählen &#8211; Geschichten, die auch Erwachsene in ihren Bann
 zogen. Die Kraft einer guten Geschichte übt eine magische Anziehung 
aus, egal ob es sich dabei um eine Gute-Nacht-Geschichte, einen Roman, 
einen Kino-Film oder eine gute Werbekampagne handelt.</p>



<p>Beim Durchblättern des Jahrbuches der besten Werbekampagnen ist mir 
immer wieder aufgefallen, dass der gestalterische Aspekt hinter den 
eigentlichen Content zurücktritt. Originalität oder Tiefgang, eine feine
 Anspielung oder eine offene Provokation, ein sehnsüchtiges Verlangen 
oder eine Tatsache in erschreckender Realität &#8211; alle gut erzählte 
Geschichten. Wenn ich dann bewusst die Geschichten aus den einzelnen 
Werbungen herauslese, erkenne ich die klare Abfolge einer klassischen 
Dramaturgie.</p>



<p>Versuchen Sie einmal ein gutes Inserat oder ein guter TV-Spot 
jemandem zu erklären, der die Werbung nicht kennt. Es sollte Ihnen 
eigentlich ganz einfach fallen, die gute Geschichte weiter zu erzählen. 
In vielen Fällen kann der Zuhörer die Geschichte sogar farbig und 
spannend weitererzählen, wie wenn er die Werbung selbst gesehen hätte. 
Und wissen Sie was? Gute Geschichten vergisst man nie mehr. Man hält sie
 in Erinnerung und erzählt sie bei passender Gelegenheit weiter. In der 
Firma, in der ich zur Zeit arbeite, sprechen mich heute noch Kunden auf 
einen TV-Spot an, der vor rund 20 Jahren ausgestrahlt wurde. Das schafft
 nur eine gute Geschichte.</p>



<p>Nun stellt sich natürlich die Frage, was eine gute Geschichte 
ausmacht? Eine gute Geschichte muss mich zuerst einmal fangen können. 
Ich muss mich schnell und gut in der Welt der Geschichte zurecht finden 
können. Die Geschichte muss eine gute Geschwindigkeit vorlegen, mit der 
sie sich weiterentwickelt. Und sie muss relativ schnell einen 
Spannungsbogen aufbauen, der je nach Art der Geschichte in einem Happy 
End oder Desaster endet.</p>



<p>Analysieren wir eine gute Werbestory nach diesen drei Kriterien, so 
werden wir alle drei in einer ausgeprägten Form wiederfinden. Alle drei 
Kriterien müssen hundertprozentig erfüllt sein, damit die Geschichte 
funktioniert. Zusätzlich muss die Geschichte die Kernaussage des 
Werbetextes beinhalten und einen unvergesslichen Bezug zur Marke 
schaffen. Die beste Geschichte hat in der Werbung ihren Zweck verfehlt, 
wenn man sich zwar an sie erinnert, aber keine Ahnung hat, um welches 
Produkt es sich dabei handelt. All diese Aspekte zusammen zu bringen, 
macht das Finden einer guten Story so schwierig.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Parabel vom goldenen Ball</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 12:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war einmal ein kleiner Mann. Der lebte in einer Zeit, als das Lachen noch nicht erfunden war...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Es war einmal ein kleiner Mann. Der lebte in einer Zeit, als das Lachen noch nicht erfunden war. Er hatte keinen Namen, also nannte man ihn einfach „Du“. Er interessierte sich für alles um sich herum: die Menschen, die Natur, Gegenstände, deren Namen er nicht kannte und sogar für Dinge, die noch gar nicht existierten. Er versuchte sie in einen Zusammenhang zu bringen, um sie dann wieder isoliert als Teil eines grossen Ganzen untersuchen zu können. Er zog durch die Welt und beobachtete. Die Welt war zu dieser Zeit noch grau. Es gab zwar Farben, diese hielten sich jedoch bedeckt im Hintergrund. Der Tag sah am morgen gleich aus wie am Mittag und am Abend. Der Winter und der Sommer unterschieden sich lediglich durch ihre Namen.</p>
<p>Der kleine Mann war von Beruf Lachmacher. Er zog durch die Lande und versuchte, mit Geschichten und kleinen Vorführungen den Menschen zu zeigen, wie Lachen aussehen und sich anhören könnte. Diese amüsierten sich in einer lachlosen Art und Weise und halfen dem kleinen Mann mit kleinen Spenden, sein kleines Leben fristen zu können.</p>
<p>So geschah es, dass der kleine Mann eines Tages einen goldenen Ball fand. Fasziniert von diesem unbekannten Gegenstand baute er ihn sofort in sein Unterhaltungs- und Unterhaltsprogramm ein. Die Zuschauer bestaunten mit grossen Augen diesen goldenen Ball, verloren jedoch schnell das Interesse daran, wenn sie herausfanden, dass dieser Ball nicht vom Boden weg springen wollte. Egal wie wuchtig der kleine Mann den Ball zu Boden schmetterte, er blieb dort wie angeklebt liegen. Deshalb erfand der kleine Mann eine Geschichte dazu: dieser spezielle Ball war nicht einfach dazu gemacht, auf den Boden geworfen zu werden. Nein, er war zu Höherem bestimmt. Es handelte sich bei diesem speziellen Ball nämlich um einen Himmelwurf-Ball.</p>
<p>Um seine Geschichte mit theatralischen Gesten wirkungsvoller präsentieren zu können, übte der kleine Mann jeden Tag, den Ball immer höher in den Himmel zu werfen. Er tat dies, bis eines Tages der Ball am Himmel hängen blieb und die graue Welt in ein goldenes Licht tauchte.</p>
<p>Die Farben krochen aus ihren Verstecken hervor und streiften ihre grauen Schleier ab. Die ganze Welt erstrahlte in einem sonnigen Glanz. Die Augen der Menschen füllten sich mit Farbe, Licht und Tränen. Und die Tränen kamen aus den Herzen, stiegen empor und zogen das Lachen mit sich, so dass überall auf der Welt fröhliches Gelächter laut wurde. Und während sich die Menschen an den Farben erfreuten und lachten, wurde der Job des Lachmachers überflüssig.</p>
<p>Der kleine Mann versuchte, sich auf das Geschichteerzählen zu verlegen. Er zog weiterhin durch die farbigen Lande und erzählte seine Geschichte vom goldenen Ball, so wie sie sich zugetragen hatte. Es gelang ihm, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen, denn er war ein begabter kleiner Mann. Doch die Menschen glaubten ihm nicht und sie belächelten ihn. Diese Art des kleinen Lachens liessen die Menschen den ehemaligen Lachmachern überall auf der Welt zukommen, bevor sie sich endgültig von ihnen abwandten.</p>
<p>Der kleine Mann fiel in eine Mitten-Im-Leben-Krise. Während alle lachten, war er traurig darüber, dass ihm niemand glauben wollte. Doch eines Tages kam ihm die Erleuchtung. Er stand auf, ging mit seinem offenen Blick für Neues hinaus in die Welt und wurde Marketingleiter. Er hatte keine Mühe sich dieser Gilde anzuschliessen, da er die wesentlichen Herausforderungen dieser Berufsgattung bereits am eigenen Körper erleben durfte.</p>
<p>Und so kam es, dass sich bis heute überall auf der Welt Marketingleiter in einer farbigen Welt von der Sonne bescheinen lassen können.</p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir Marketingleiter sind dumm</title>
		<link>https://wape.ch/wir-marketingleiter-sind-dumm/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-marketingleiter-sind-dumm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 18:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind dumm, weil wir in unserer selbstherrlichen und selbstverliebten Art übersehen haben, dass uns der Konsument weit abgehängt hat. Wie Missionare beten wir unsere Produktgebete herunter, immer und immer wieder. Je austauschbarer und unattraktiver unsere Angebote sind, desto lauter schreien wir in den Markt hinaus: &#8222;Wir sind die Besten! Begreift ihr eigentlich nicht, welches [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wape.ch/wir-marketingleiter-sind-dumm/">Wir Marketingleiter sind dumm</a> erschien zuerst auf <a href="https://wape.ch">Wape.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir sind dumm, weil wir in unserer selbstherrlichen und 
selbstverliebten Art übersehen haben, dass uns der Konsument weit 
abgehängt hat. Wie Missionare beten wir unsere Produktgebete herunter, 
immer und immer wieder. Je austauschbarer und unattraktiver unsere 
Angebote sind, desto lauter schreien wir in den Markt hinaus: &#8222;Wir sind 
die Besten! Begreift ihr eigentlich nicht, welches Produkt ihr kaufen 
müsst? Seit nicht so beschränkt! Also gut, dann erklär ich es nochmals 
ganz langsam.&#8220; Es steht ja in unserem Stellenprofil: verantwortlich für 
die Kommunikation, vertritt der Marketingleiter die 
Unternehmensinteressen und -ziele mit unternehmerischer Weitsicht und 
kreativem Engagement nach aussen&#8230;. bla bla bla. Wir sind also die 
Marktschreier unserer Firmen und müssen die Kunden dazu bringen, bei uns
 zu kaufen. Mit immer originelleren Methoden, versuchen wir unsere Opfer
 zu umgarnen, einzulullen mit wohlklingenden Worten und verführerischen 
Bildern. Wir kaschieren die Unzulänglichkeiten unserer Produkte in einem
 emotionalen Kokon. Mit schönen Frauen, süssen Kindern oder romantischen
 Landschaften erheben wir die Hochleistungs-Kolbenvakuumpumpe zu einem 
erfüllenden Lebensgenuss. Wir ziehen alle Register des Neuromarketings 
und bauen unsere Argumentationstürme in immer schwindelerregendere 
Höhen.</p>



<p>In der Zwischenzeit hat sich der Konsument von uns abgewandt, hat 
sich selbst organisiert. Er hat uns durchschaut, hat eine kollektive 
Intelligenz erreicht, die den einzigartigen Geist eines Marketingleiter 
bei weitem überflügelt. Wir schauen dem davonfliegenden Gut nach und 
unterhalten uns angeregt an einem der zahlreich besuchten 
Networking-Anlässe über die Komplexität des Marktes und die zunehmende 
Vielschichtigkeit der Marktsegmentierung. Wie Goldfische schauen wir mit
 grossen Augen und schnappenden Mäulern aus unserem Glas auf die vielen 
Menschen, die sich da Draussen angeregt über unsere Produkte 
unterhalten, sie bewerten, vergleich und verwerfen. Wir staunen über die
 fremdartige Technologie eines Facebooks oder von Twitter. Wir schauen 
einander an und sind plötzlich überzeugt, dass wir dringendst einen Kurs
 über Facebook-Marketing besuchen, oder noch besser organisieren 
sollten. Wir sind uns einig, dass diese Dinge sehr interessant sind und 
für die Zukunft eine gewisse Bedeutung haben könnten. Und wir fühlen uns
 wohl in der mit einem Mal herrschenden Solidarität innerhalb unserer 
Community. Marketingleute sind doch einfach cool, oder nicht?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Apple fällt doch weit vom Stamm</title>
		<link>https://wape.ch/der-apple-faellt-doch-weit-vom-stamm/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-apple-faellt-doch-weit-vom-stamm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 18:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was würden Sie mit einem solchen Berater anstellen? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Sie stecken ihn unverzüglich in eine Zwangsjacke und schicken ihn zurück in die psychiatrische Anstalt oder Sie bitten ihn freundlich, etwas mehr über Apple zu erzählen. Apple hat doch genau das mit dem iPhone geschafft &#8211; und noch viel mehr. Die Nutzer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was würden Sie mit einem solchen Berater anstellen? Es gibt nur zwei 
Möglichkeiten: Sie stecken ihn unverzüglich in eine Zwangsjacke und 
schicken ihn zurück in die psychiatrische Anstalt oder Sie bitten ihn 
freundlich, etwas mehr über Apple zu erzählen. Apple hat doch genau das 
mit dem iPhone geschafft &#8211; und noch viel mehr. Die Nutzer lassen sich in
 ein iTunes-Kästchen pferchen und übernachten vor einem Applestore, um 
die neuest Version dieses Zauberdings zu ergattern.</p>



<p>Selbstverständlich widersprechen all diese Tatsachen einer gesunden 
Vermarktungsstrategie. Fachleute unterhalten sich aus diesem Grund sehr 
gerne über das &#8222;Phänomen Apple&#8220; (immer wenn Fachleute etwas nicht 
erklären können, nennen sie es &#8222;Phänomen&#8220;, witzig nicht wahr?). Sie 
bedienen sich dabei aus den Fachbereichen &#8222;Markenmacht&#8220; und &#8222;Die Kunst, 
Bedrüfnisse zu schaffen&#8220;. Sie bestaunen, mit welcher Geschicklichkeit 
Apple künstliche Lieferengpässe erzeugt, um das Verlangen nach dem heiss
 ersehnten Produkt noch etwas mehr in die Höhe zu treiben.</p>



<p>Auch ich habe mir viel Gedanken über dieses &#8222;Apfel-Phänomen&#8220; gemacht.
 Zweifelsohne verfügt Apple über ein professionelles und geschicktes 
Marketing. Aber wie haben sie dieses enorme Verlangen nach ihrem Produkt
 generiert? Genau diese Frage steht doch am Anfang. Ein interessantes 
Referat von Frau Professor Acklin, von der Intl. BA Hochschule Luzern 
hat mir den Ansatz für eine Antwort geliefert. Es war das Design, das 
die Apple-Produkte vor Jahren aus den Tiefen der Vergessenheit zurück an
 die Oberfläche der öffentlichen Aufmerksamkeit geholt hat. Das iPhone 
hat bereits vor seinem Siegeszug mit seinem schlichten, modernen und 
zweckmässigen Design die Menschen angesprochen. Dabei legte Apple nicht 
nur Wert auf das äussere Erscheinungsbild sondern designte auch das 
Innenleben, die Software. Ich erinnere mich noch heute an die 
Begeisterung, die ich verspürte, als ich das erste Mal sah mit welcher 
Anmut, die leicht vibrierenden App-Icons neu angeordnet werden konnten.</p>



<p>Es stellt sich nun zwangsläufig die Frage, was gutes Design ausmacht. Ich definiere Design folgendermassen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Gutes Design hat man dann, wenn sich Funktionalität und Aussehen treffen</li><li>Gutes Design hat man dann, wenn eine einfache und benutzerfreundliche Funktionalität nach Aussen sichtbar wird</li></ul>



<p>Ja ich bin überzeugt, dass gutes Design eine zentrale Rolle am Erfolg
 von Apple hatte. Und, ja ich bin überzeugt, dass ein integriertes 
Design-Management den zukünftigen Erfolg mancher Unternehmung auslösen 
und mittragen wird. Ich schliesse mit einem Zitat aus dem Referat von 
Frau Prof. Acklin: &#8222;Unternehmen, die Design nutzen, wachsen schneller, 
sind durch stabile Kundenbeziehungen allgemein erfolgreicher, sind 
innovationsbereiter und damit anpassungsfähiger an sich verändernde 
Marktverhältnisse&#8220;.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Geheimnis von Social Media</title>
		<link>https://wape.ch/das-geheimnis-von-social-media/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-geheimnis-von-social-media</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 18:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Marketingbranche hat ein neues Gesprächsthema. Das neue Zauberwort heisst „Social Media“. Alle Marketing- und Kommunikations-Fachzeitschriften sind voll mit „Social Media“-Beiträgen. In Buchhandlungen türmen sich an zentraler Lage, auf eigens dafür hingestellten Ablagetischen gescheite Fachbücher zu diesem Thema. Und der Postbote bringt jede Woche eine Handvoll Einladungen zu Social Media-Seminaren, -Talks, -Treffen, -Events oder –Schulungen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Marketingbranche hat ein neues Gesprächsthema. Das neue 
Zauberwort heisst „Social Media“. Alle Marketing- und 
Kommunikations-Fachzeitschriften sind voll mit „Social Media“-Beiträgen.
 In Buchhandlungen türmen sich an zentraler Lage, auf eigens dafür 
hingestellten Ablagetischen gescheite Fachbücher zu diesem Thema. Und 
der Postbote bringt jede Woche eine Handvoll Einladungen zu Social 
Media-Seminaren, -Talks, -Treffen, -Events oder –Schulungen. 
Mittlerweilen schreiben sogar Tages- und Sonntagszeitungen über diesen 
Sturm in der Kommunikation-Landschaft. Es werden Fragen und Thesen 
aufgeworfen, diskutiert und wieder verworfen. „Verändert Social Media 
die moderne Kommunikation?“ „Hat das Marketing den Schlüssel zu Social 
Media gefunden?“ „Welche Bedeutung hat Social Media im modernen 
Unternehmen?“ „Wie setzt man Social Media im Marketing ein?“ „Social 
Media: Top oder Flop?“</p>



<p>Wenn ich all diese Schlagzeilen lese, muss ich schmunzeln – und 
weiterlesen. In der Hoffnung neue Erkenntnisse zu gewinnen, kämpfe ich 
mich durch alle Artikel (zugegeben, das Thema interessiert mich auch). 
Leider finde ich wenig Konkretes. Statistiken belegen, dass wir 
angeblich noch nichts über dieses rätselhafte Phänomen wissen. In 
endlosen Beiträgen wird das Bekannte und das Selbstverständliche 
diskutiert, ohne das wirklich Neue anzusprechen . Es werden mehr neue 
Fragen aufgeworfen, als gestellte beantwortet.</p>



<p>Vor kurzem war ich auch an einer dieser zahlreichen 
Informationsveranstaltungen. Da dämmerte mir plötzlich, dass die ganze 
Social Media-Diskussion eigentlich überflüssig ist. Sie bringt doch 
lediglich ein grundlegendes Problem auf den Tisch: die Sinneskrise im 
heutigen Marketing!</p>



<p>Das moderne Marketing hat sich mit schönen Bildchen, schlauen 
Sprüchen und originellen Aktivitäten auf Wolke Sieben zurückgezogen. Von
 oben herab wird dem Konsumenten in schöne Emotionen verpackt diktiert, 
was er zu wollen hat. Ausgeklügelte Marktforschungs-Systeme liefern den 
selbstverliebten Kommunikationsspezialisten die Daten zurück, die diese 
haben wollen – so verpackt, dass das Marktforschungsinstitut vor seinem 
Kunden gut da steht. Dabei beschäftigen sich Marketingverantwortliche 
mit den neusten Technologien, neuen Kanälen, neuen Gadgets und neuen 
Agenturen – online und ohne Kabel. Aber unter dem Strich (eben 
below-the-line) beschäftigen sie sich doch einfach mit sich selbst.</p>



<p>Unter dem Druck mit all den neuen Marketinginstrumenten, den vielen 
neuen Produkten und Mitbewerbern, der zunehmenden Anonymität der immer 
zahlreicher werdenden Konsumenten und der global zusammenrückenden 
Märkten fertig zu werden, haben sie vergessen, dass sie wie jeder andere
 im Unternehmen Leistung erbringen müssen. Nun fordern die 
Geschäftsführer diese Leistung ein und die eh schon stark geforderten 
Marketing-Profis versinken in einer Sinneskrise (übersetzt heisst das: 
sie fragen sich auch, was sie überhaupt für einen Sinn haben). An dieser
 Stelle ein Literaturtip für Lernfähige:&nbsp;<a href="http://www1.ifm.unisg.ch/org/imh/thexis.nsf/61ad90fdb225c005c1256bec0031b0ec/cce762eca4dd8e9dc1257833002d2469!OpenDocument" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Der Einfluss des Marketing: Löwen brauchen nicht zu brüllen&#8220;</a>.</p>



<p>Unterdessen geht draussen im Markt das Leben weiter. Die Menschen 
diskutieren miteinander, erzählen sich am Stammtisch, was sie am 
Wochenende gemacht haben, treffen sich zum Bier oder beim Einkaufen, 
wundern sich, ob er immer noch mit ihr zusammen sei, und ob sie immer 
noch im selben Fitness-Club schwitze. Er erzählt vom Open-Air-Konzert 
vom letzten Freitag und sie fragt herum, ob ihr jemand beim Umzug ihres 
Gummibaumes helfen könnte. Sie strecken die Köpfe zusammen und tuscheln 
miteinander. Sie lachen und werfen immer wieder verstohlen Blick zu dem 
gut aussehenden Mann, der mit dem Typen aus der dritten Reihe am 
Nebentisch sitzt. Und mit einem zwinkernden Auge und einem Schmunzeln im
 Gesicht sind sie sich einig: „Gefällt mir“. Auch das neue iPhone, die 
neuste Single von Lady Gaga und die politische Kampagne gegen 
erdbebenverseuchten Atomstrom, das alles „Gefällt mir“.</p>



<p>Und an besagtem Anlass gingen mir die Lichter an: Social Media ist 
doch einfach ein Begriff, der eine neue Technologie beschreibt, mit der 
wir unsere Diskussionen elektronische, also online fortführen können. 
Und da wir immer mehr Zeit auf der Linie (also online) verbringen, kommt
 es uns doch sehr entgegen, dass wir unsere private Kommunikation auf 
unserem „Geschäfts-Kanal“ weiterführen können. Höchstwahrscheinlich ist 
genau das Grund dafür, dass viele Unternehmen den Facebook-Zugang für 
Mitarbeiter gesperrt haben.</p>



<p>Seit Jahren versuchen wir das „Private“ vom „Geschäftlichen“ zu 
trennen. Kein Wunder also, dass es uns schwer fällt, diese seit 
Jahrtausdenden stattfindenden Privatgespräche plötzlich in die 
Geschäftskommunikation einzubauen. Obschon das Marketing eigentlich 
genau an diesen Gesprächen interessiert sein sollte!</p>



<p>Und hier schliess sich der Kreis: Wenn das moderne Marketing (ich 
zähle mich natürlich auch dazu) seine Sinneskrise überwunden hat, und 
sich die Marketingleiter unserer Zeit wieder daran erinnern, dass auch 
die mittelalterlichen Marktschreier zwischendurch ein persönliches Wort 
mit einem potentiellen Kunden wechselten, dann sind sie bereit, „Social 
Media“ zu verstehen. Ein Zauberwort, das nichts Neues in sich birgt, 
sondern Jahrtausend altes Wissen wieder ins Bewusstsein ruft.</p>



<p>Für alle Marketingverantwortlichen, die das lesen: beginnt einfach, 
mit Euren Kunden zu sprechen, so wie Ihr im Privatleben auf interessante
 Menschen zugeht. Wenn ihr dann irgendwann einfliessen lasst, wie wohl 
Ihr Euch bei der Firma XY fühlt und wie viel Spass und Erfüllung Ihr in 
Eurem Job geniesst, habt Ihr das Geheimnis von „Social Media“ geknackt. 
Solange Ihr als Mensch mit Menschen sprecht, seit Ihr Teil einer 
Comunity. Sie werfen Euch erst raus, wenn Ihr beginnt Werbung zu machen.
 So wie auch der Barkeeper aufdringliche, lautstarke 
Auf-sich-Aufmerksammacher aus der Bar wirft, hinaus in die dunkle Gasse,
 durch die immer noch die Marketing-Sinneskrise weht.</p>
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		<item>
		<title>Der Markt ist berechenbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2006 18:13:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berater! Jung und in schwarzen Anzügen mit sauber geputzten Lackschuhen stehen sie vor mir. Rötliche Spritzer einer vor kurzem abgeklungenen Akne schimmern noch auf ihren Gesichtern. Die Augen leuchten den herausfordernden „Wartet nur, jetzt komme ich und zeige Euch wie’s geht!“- Kampfschrei in die Welt hinaus. Zu Dritt stehen sie vor mir, eine stolze Brigade [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wape.ch/der-markt-ist-berechenbar/">Der Markt ist berechenbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://wape.ch">Wape.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Berater! Jung und in schwarzen Anzügen mit sauber geputzten 
Lackschuhen stehen sie vor mir. Rötliche Spritzer einer vor kurzem 
abgeklungenen Akne schimmern noch auf ihren Gesichtern. Die Augen 
leuchten den herausfordernden „Wartet nur, jetzt komme ich und zeige 
Euch wie’s geht!“- Kampfschrei in die Welt hinaus. Zu Dritt stehen sie 
vor mir, eine stolze Brigade eindrucksvoller Allwissenheit. Mit leicht 
in den Nacken zurückgeworfenen Köpfen recken sie ihre Kinn in die Höhe 
und pressen mit lässig verschränkten Armen ihre abgegriffenen 
Aktentaschen aus der noch nicht weit zurückliegenden Studienzeit an ihre
 bubenhaften Körper – echte Synchron-Manager.</p>



<p>Nach einem kurzen und in dieser Branche üblich distanzierten 
Begrüssungszeremoniell kommen wir gleich zur Sache. „Wissen Sie, der 
Markt ist berechenbar“, meinte der rechts aussen stehende Herr Berater. 
Selbstsicher lächelnd verkündet er diese schwerwiegende Neuigkeit, ohne 
dass der Flaum in seinem Gesicht auch nur ein klein wenig zittern würde.
 Seine Worte klingen in meine Kopf nach wie Donnerhall – immer und immer
 wieder. Der Markt ist berechenbar!</p>



<p>Kann das sein? Habe ich mit meinen 20 Jahren Marketingerfahrung diese
 fundamental wichtige Tatsache übersehen, ignoriert oder verdrängt? 
Bereits etwas verunsichert versuche ich, freundlich zurück zu lächeln. 
Ich bin mir bewusst, dass meine suggestive Gefühlsäusserung wie eine 
verzerrte Fratze aussehen muss. Ein Gesichtsausdruck, der diesem 
schnelldenkenden Berater offenbar nicht fremd ist.&nbsp;</p>



<p>„Also ich war eigentlich der Meinung, dass man neben gewissen 
Kennzahlen auch ein Gespür für den Markt entwickeln muss. Trotz allen 
Indikatoren muss auch auf die Intuition vertraut werden. Gerade darin 
unterscheidet sich doch der weise Marketingentscheid vom kurzsichtigen“.
 Ich gehe voll zum Gegenangriff über. Mit einer erwartungsvollen 
Befriedigung mustere ich meinen Gegenüber, um enttäuscht festzustellen, 
dass meine Worte überhaupt keine Wirkung zeigen.</p>



<p>Mit einem mitleidigen Seufzen in der Stimme holt er Anlauf, mir diese
 für meinen eingeschränkten Geist doch etwas grossräumigen Gedanken zu 
erklären – sozusagen eine Bonus-Beratung für Langsamdenker. „Der Markt 
ist ein in sich geschlossenes System mit verschiedenen Steuergrössen. 
Die gegenseitige Beziehung dieser Grössen kann durch mathematische 
Formeln exakt beschrieben werden. Kennen sie eine dieser Grössen, lassen
 sich die anderen draus ableiten“. Jetzt muss ich innerlich lachen. Nach
 Aussen möchte ich diese sentimentale Verzerrung nicht zeigen, um ihm 
dadurch die Möglichkeit zu geben, nicht darauf zu reagieren.</p>



<p>„Welche Grössen kennen wir denn genau? Nicht einmal der Konsument 
kann uns doch genau sagen, weshalb er sich nicht so verhält, wie er es 
eigentlich seiner Zielgruppe entsprechend tun sollte. Weshalb er das 
teurere Produkt mit der halben Leistung kauft, nur weil die Marke so 
coole Reaktionen bei seinen Kollegen auslöst. Weshalb er auf die eine 
Anzeige reagiert und die andere nicht mal zur Kenntnis nimmt“.</p>



<p>Auf diese unqualifizierte Aussage geht der Berater gar nicht mehr 
ein. Er teilt einen verständnisvollen Blick mit seinen Kollegen, stöhnt 
einen „Nicht-schon-wieder-so-einer“-Seufzer und wirft eine kraftvolle 
Powerpoint-Präsentation auf den Beamer. In 52 Slides knallt er mir bunte
 Kuchen- und Tortendiagramme ins Gesicht, verfeinert mit eleganten 
Linien-, Schleifchen- und Bändchendiagrammen. In einem kurzen Abriss 
führt er mich durch die Methoden und Techniken des modernen Marketings 
und setzt mich in belehrendem Tonfall darüber in Kenntnis, dass sich die
 Welt seit dem Turmbau zu Babel verändert hätte. Seine Selbstsicherheit 
erreicht den Gipfel des Olymp und strahlt auf einen verwirrt dasitzenden
 Marketingleiter herunter, der sich in diesem Moment überlegt, ob er 
vielleicht doch besser Maler geworden wäre.</p>



<p>Mein Umfeld bestätigte mir immer wieder, dass ich ein ausgesprochen 
feinfühliges Gespür für den Markt hätte und dass es dieser Umstand sei, 
der mich von einem Erfolg zum nächsten gebracht hätte. Ich habe Texte 
über Emotional Marketing verfasst, in denen ich jungen Marketingleuten 
zu vermitteln versuche, dass sie trotz der einwandfreien Beherrschung 
der verschiedenen Marketinginstrumente auf ihren Bauch hören sollten. 
Erst eine gewisse Erfahrung, das ununterbrochene Interesse und die 
bedingungslose Liebe zum Markt würden es uns erst ermöglichen, gewisse 
Zusammenhänge im Markt zu erahnen oder zu erspüren.</p>



<p>Nun werde ich jäh eines Besseren belehrt. Desillusioniert kehre ich 
in mein Büro zurück. Ein Mitarbeiter fragt mich, ob ich ihm die Methodik
 der Break-Even-Analyse erklären könnte. „Nicht schon wieder!“, denke 
ich. Bereits vor einer Woche wollte er die Formel für die Berechnung der
 Preiselastizität wissen. Wo kommen wir denn hin, wenn ein ausgebildeter
 Marketingplaner diese entscheidenden Fertigkeiten der Marketingkunst 
nicht beherrscht? Dreimal können Sie nachrechnen!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Paradigmenwechsel im Kommunikationszeitalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2005 18:15:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir befinden uns im Kommunikationszeitalter. Und wir leben es aus, auf allen Ebenen. Im Privatleben fällt es uns leichter einen Tag lang nichts zu essen, als einen Tag ohne Facebook verbringen zu müssen. Das Kontingent von 50 SMS reicht vielfach nicht mehr aus, unser tägliches Kurzmitteilungsbedürfniss zu befriedigen. Und nicht genug damit, dass wir am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir befinden uns im Kommunikationszeitalter. Und wir leben es aus, 
auf allen Ebenen. Im Privatleben fällt es uns leichter einen Tag lang 
nichts zu essen, als einen Tag ohne Facebook verbringen zu müssen. Das 
Kontingent von 50 SMS reicht vielfach nicht mehr aus, unser tägliches 
Kurzmitteilungsbedürfniss zu befriedigen. Und nicht genug damit, dass 
wir am Arbeitsplatz mit Emails aller Qualitätsstufen zugemüllt werden – 
nein, nach dem Feierabend wird fleissig weiter gemailt, vom schicken 
Macbook, von einem handlichen iPhone, einem weniger handlichen iPad oder
 von einem Gebläse-dröhnenden, persönlichen Heim-Computer. Dazwischen 
telefonieren wir uns die Ohren heiss, streiten uns am Sonntagmorgen um 
den spannendsten Bund der Sonntagszeitung, zappen uns durchs 
allabendliche TV-Programm und surfen akrobatisch in die entlegensten 
Winkel des World Wide Web.</p>



<p>In diesen chaotischen, üppig brodelnden Kommunikationssumpf streuen 
fleissige Marketingleute rund um die Uhr und die Welt griffige 
Werbebotschaften ein. Sie preisen ihre Produkte und Dienstleistungen als
 die Besten, Günstigsten, Schnellsten – schlicht als die Superlativsten 
an. Sie schreien es von den High 
Definition-Plasma-Flat-Breit-TV-Screens, durch das digitale 
Internetradio, das analoge Kurzwellenradio oder durch mp3-formatige 
Podcasts. Plakatwände, Vierfarben-Inserate und Multicolor-Adscreens am 
POS (cooleres Wort Marktbude) zeugen von der unwiderstehlichen 
Anziehungskraft eines unvorstellbar breiten Produktesortiments.</p>



<p>Verzweifelt sucht der Konsument nach einem Ast, an dem er sich aus 
dem Sumpf ziehen kann, um die Orientierung zurück zu gewinnen. Aber die 
Produkte sehen ja alle gleich aus. Und alle sollen die Besten sein. Auch
 der Preis hilft mittlerweile nicht mehr weiter. Die Zauberformel „je 
teurer umso besser“ hat längst seine Magie verloren. Tagtäglich muss 
sich der kommunikationsgestresste Konsument mit neuen Produkten 
herumschlagen, muss sich durch einen Angebotsdschungel schlagen, um am 
Schluss immer und immer wieder zwischen völlig austauschbaren Produkten 
entscheiden zu müssen – ein ach so ermüdendes Unterfangen neben der 
ununterbrochenen Verarbeitung all der vielen iPhone-Calls, SMSes, EMails
 und Chat-Messages.</p>



<p>Und mit der zunehmenden Orientierungslosigkeit schwindet das Vertrauen in die liebevoll aufbereitete Werbebotschaft!</p>



<p>Nur im Internet findet der müde Konsument noch Ruhe nach einem 
strengen Kommunikationsalltag. Hier trifft er sich in Foren, Chatrooms, 
Facebook oder MySpace mit Leidensgenossen. Alles Menschen, die an einem 
emotionalen Werbeüberdruck leiden. Menschen, die sich über die Produkte 
unterhalten, sie bewerten und vergleichen, um die Orientierung zurück zu
 gewinnen. Dabei gibt es nicht nur die Besten, Schönsten, Schnellsten. 
Die Bewertungsskala wird wieder auf die gesunde Dimension von „vergiss 
es einfach“ bis „wow, ist ja supergenial“ gebracht.</p>



<p>Der Konsument hat sich neu organisiert. Er hat das Vertrauen unter 
seinesgleichen wiedergefunden. Die fünf Sterne eines Hotels sind dieser 
neu entstandenen Consumer-Community nicht mehr heilig. Schnell fallen 
sie vom Himmel und versinken in einer lauwarmen Morgenkaffeebrühe oder 
in der grünen Sauce, die ein Swimmingpool sein sollte. Egal, was die 
fleissigen Marketing- und Werbeleute von den Dächern pfeifen. Die 
Konsumenten wissen es langsam besser. Sie haben all die emotionalen 
Kniffe der Werbesprache verstanden und durchschaut. Sie sind hingegangen
 und haben sich die entscheidenden Informationen herausgeschält und 
haben sie vom emotionalem Beigemüse befreit.</p>



<p>Heute sehen wir uns einer Kundschaft gegenüber, die über eine 
kollektive Intelligenz verfügt, welche diejenige eines 
durchschnittlichen Marketingmenschen bei weitem übersteigt &#8211; einer 
Kundschaft, die das Vertrauen in die Art und Weise, wie wir unsere 
Produkte anbieten, verloren hat. Um dieses Vertrauen zurück zu gewinnen,
 bedarf es dringendst einer neuen Art der Kommunikation. Wir sind nicht 
mehr länger die Weisen aus dem Morgenland, die den Konsumenten in 
blumiger Sprache und mit herablassender Arroganz von unseren neuen 
Produkten erzählen müssen. Vielmehr sollten wir uns darum bemühen, einen
 gleichwertigen Teil ihrer Community zu werden – als gleichberechtigtes 
und akzeptiertes Mitglied dieser Konsum-Expertengruppe.</p>



<p>Dies ist schnell und einfach niedergeschrieben. Die Umsetzung in die 
Praxis sieht jedoch etwas komplizierter aus, da sie ein grundsätzliches 
Umdenken auf allen Stufen eines hierarchisch organisierten Unternehmens 
erfordert: aus Werbebotschaften werden Beiträge, aus Angebot wird 
Kompetenz, aus einem raffinierten Werbeslogan wird eine ehrliche 
Produkteauskunft, aus Verkaufsargumenten werden Erfahrungsberichte, aus 
einem Monolog wird ein Dialog und aus Zielgruppen werden Lebensstile – 
alles in allem eben ein echter Paradigmenwechsel.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Magier oder Hexe?</title>
		<link>https://wape.ch/magier-oder-hexe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=magier-oder-hexe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2004 19:16:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Magier verfügt über ein grosses Wissen und eine in verschwommene Weiten reichende Weisheit. Seine hellsichtigen Fähigkeiten bauen auf dieses Wissen und ermöglichen ihm, Datenquellen aus der Zukunft anzuzapfen, um damit den Menschen der Gegenwart mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Seine Zauberkräfte sind mit wissenschaftlichen Tätigkeiten eng verwoben und seine magischen Fähigkeiten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Magier verfügt über ein grosses Wissen und eine in verschwommene 
Weiten reichende Weisheit. Seine hellsichtigen Fähigkeiten bauen auf 
dieses Wissen und ermöglichen ihm, Datenquellen aus der Zukunft 
anzuzapfen, um damit den Menschen der Gegenwart mit Rat und Tat zur 
Seite zu stehen. Seine Zauberkräfte sind mit wissenschaftlichen 
Tätigkeiten eng verwoben und seine magischen Fähigkeiten haben einen 
universitären Ursprung. So erfreuen sich Magierschulen (Hogwarts, HSG, 
ETH, etc.) auch heute noch einem hohen Ansehen.</p>



<p>Die Hexe auf der anderen Seite führt ein Leben im Verborgenen. Möchte
 man sich ihrer Fähigkeiten bedienen, schleicht man im Dunkeln zu ihr. 
Niemand möchte zugeben, von einer Hexe beraten worden zu sein. Sie zieht
 ihr Wissen aus dem unerschöpflichen Fundus der Natur. Sie kennt die 
Wirkung der Pflanzen und das komplexe Zusammenspiel von Flora und Fauna.
 Sie weiss, wie der menschliche Körper auf die unterschiedlichen 
Naturkräfte reagiert. Ihre Zukunftsvisionen holt sie aus 
Kaffeesatz-Strukturen, Wetterphänomenen, Knochenmikado oder 
halluzinogenen Cannabis-Dampfbädern.</p>



<p>Heute spricht man nicht mehr von Hexen und Magiern, sondern bedient 
sich weit ansprechenderen Bezeichnungen wie Markt- und Trendforscher 
oder Marketingleiter. Die Zauberstäbe sind jedoch verschwunden und die 
Kraft der Pflanzen ist ihnen nicht geläufiger als den meisten 
Grossstadkindern, die mit Erstaunen einen Löwenzahn aus dem Riss im 
Asphalt spriessen sehen. Das universelle Wissen schöpfen sie aus 
Zauberbüchern von Kottler und Horx, die jedoch nicht hinter Türen mit 
sieben magischen Schlössern geheim gehalten werden, sondern in jedem 
Buchladen an der Ecke käuflich erworben werden können. Um in die Zukunft
 zu schauen, bedienen sie sich nicht mehr der magischen Kristallkugeln. 
Vielmehr hohlen sie sich ihr Wissen aus vielen schlaflosen Nächten und 
überall auf der Strasse herumliegenden Informationsschnipsel, die sie zu
 einem seligmachenden Ganzen zusammenzufügen versuchen.</p>



<p>Trotz dieser enorm reduzierten Hilfsmittel wenden sich die Mächtigen 
dieser Welt gerne an diese Gilde, um etwas Licht in die Nebel der 
Zukunft zu bringen. Sie wünschen sich genaue Prognosen über 
Absatzmärkte, Konsumverhalten, Designtrends, Zinsentwicklungen an den 
Kapitalmärkten und Gewinnspannen von Produkten, die noch nicht einmal 
erfunden worden sind. Dabei reicht ihnen eine vage Angabe wie „ungefähr 
10%“ oder „zwischen eins Koma zwei und eins Koma vier“ bei weitem nicht.
 Der Blick in die Zukunft muss mit scharf gestellter Linse und starker 
Vergrösserung vollzogen werden. Der Umsatzzuwachs auf die Komastelle 
genau muss mit Marktanteil, Gewinnzuwachs und dem König aller Zahlen dem
 ROI (Return on Investment) einhergehen – sämtliche Zahlen natürlich mit
 einem Zuverlässigkeitsintervall. Mit einer undiskutablen Präzision 
müssen die komplexen Zusammenhänge beschrieben werden, wie sich die 
emotionalen Reaktionen einer Konsumentengruppe mit einem bestimmten 
Lebensstil nach einer crossmedialen Kampagne zur Einführung eines neuen 
Verpackungskonzeptes auf ihr Kaufverhalten auswirken könnten.</p>



<p>Ob wir die modernen Marketingleiter nun Hexen oder Magier nennen 
sollen, hängt vom Erfolg respektive vom Misserfolg ihrer Prognosen ab. 
Trifft eine inszenierte Kampagne voll ins Schwarze, so dass Umsätze und 
Gewinne in die Höhe getrieben und die vorhergesagten Zahlen, nachdem sie
 durch die Verjüngungskur der Buchhaltung gejagt wurden, einigermassen 
getroffen werden konnten, spricht man gerne von den Magiern aus der 
Marketingabteilung. Jeder Harry Potter Kenner weiss jedoch, dass diese 
in einer verborgenen Parallel-Welt leben, von deren Existenz man noch 
nicht richtig überzeugt ist. So können die ganzen Erfolge also 
bedenkenlos den „weltlichen“ Führern zugeschrieben werden.</p>



<p>Sollte die Kampagne jedoch fehlschlagen, können wir jedoch gerne auf 
die Hexenverbrennung zurückgreifen, die ja in der Schweiz erst vor 
kurzem offiziell abgeschafft wurde.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Statistik sei dank</title>
		<link>https://wape.ch/statistik-sei-dank/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=statistik-sei-dank</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2001 19:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wape.ch/?p=675</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich komme häufig zu spät. Ich weiss, dass dies unanständig ist, dass es eine Untugend ist, die in der heutigen Gesellschaft eine rufschädigende Wirkung mit disqualifizierendem Ausmass hat. Aber darum geht es hier nicht! Es geht darum, dass mir niemand mehr glaubt, wenn ich mit anstrengend viel Seriosität in der Stimme ankündige, dass ich um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wape.ch/statistik-sei-dank/">Statistik sei dank</a> erschien zuerst auf <a href="https://wape.ch">Wape.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich komme häufig zu spät. Ich weiss, dass dies unanständig ist, dass 
es eine Untugend ist, die in der heutigen Gesellschaft eine 
rufschädigende Wirkung mit disqualifizierendem Ausmass hat. Aber darum 
geht es hier nicht! Es geht darum, dass mir niemand mehr glaubt, wenn 
ich mit anstrengend viel Seriosität in der Stimme ankündige, dass ich um
 Viertel-nach-Drei am vereinbarten Treffpunkt eintreffen werde. „Aber 
bitte sei pünktlich.“ „Ich nehme eine Zeitung mit, dann fällt mir das 
Warten leichter“. „Sollen wir uns nicht besser in dem geheizten Kaffee 
auf der anderen Strassenseite treffen?“ „Ich werde so gegen halb Vier da
 sein!“ So, oder ähnlich tönt es dann zurück.</p>



<p>Vor kurzem ist mir beim Erstellen einer Statistik meine 
naturwissenschaftliche Vergangenheit in Erinnerung gekommen. In 
irgendeiner Mathematikvorlesung erfuhr ich mit vor Spannung geöffnetem 
Mund von der Magie der rationalen Zahlen. Die Anzahl der 
Nachkommastellen drückt gleichzeitig ihre Genauigkeit, ihre 
Zuverlässigkeit und möglicherweise sogar ihre Herkunft aus. So ist es 
jedermann klar, dass die 11,76 °C von einem Präzisionsthermometer 
stammen müssen, während meine locker dahingeworfenen 12 Grad kaum 
wirklich ernst genommen werden.</p>



<p>Also ging ich hin, und wollte mich nicht mehr um Viertel-nach-Drei 
treffen. Nein, ich wollte mich um 15:17 Uhr treffen. Und wie durch ein 
Wunder blieben die gutgemeinten Entgegnungen aus. Ich kam immer noch zu 
spät und musste zwischendurch die unangenehme Frage beantworten: 
„Weshalb genau 17 ab?“ Aber ich konnte die Zuverlässigkeit meiner 
Angaben mit der einfachen Magie der rationalen Zahlen steigern.</p>



<p>So wird doch auch jede statistische Aussage zu einem unumstösslichen 
Credo für die wirtschaftliche Gemeinschaft, die sich doch so wohl fühlt,
 wenn man ihr zuverlässige Angaben unterbreitet. Es ist entspannend, 
wenn auf die prognostizierten 12,34% Umsatzwachstum keine Rückfragen 
kommen. Jedermann erkennt doch sofort, dass diese Zahl aus einer 
seriösen Kalkulation stammen muss. Auch der neu vorgeschlagene 
Listenpreis von CHF 137.42 muss der komplexen Maschinerie eines mit 
Kalkulationsmodellen vollgestopften Marketingapparates entspringen. Und 
die durchschnittlich 3,26 Personen entstanden doch keinesfalls im mit 
Vorahnungen gefüllten Bauch eines Marketingleiters.</p>



<p>Ein Komma und eine zusätzliche Zahl machen also bei Seiten 
glücklicher. Und, je weiter diese Zahl hinter dem Komma anzutreffen ist,
 desto genauer wird die ganze Sache und desto irrelevanter wird ihre 
Grösse. So wird’s gemacht, dann klappt’s auch mit der Statistik.</p>
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