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	<description>Peter Waltenspühl: Marketing-Profi, Querdenker, Visionär, Fotograf, Texter, Musiker, Website-Gestalter, Naturwissenschaftler</description>
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		<title>Schlaf Hotel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2018 09:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlaf-Hotel P. Waltenspühl, September 2018 Die Idee Bei der Bedürfnisanlayse bestimmter Zielgruppen verwende ich gerne die Maslowsche Bedürfnispyramide und versuche, die Kundenbedürfnisse auf die tiefst mögliche Ebene hinunter zu brechen. Der typische Hotelgast aus dem Business Segment sucht in erster Linie einen Ort zum Schlafen. Erst in zweiter Instanz kommen Kriterien wie Komfort, Qualität des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wape.ch/schlaf-hotel/">Schlaf Hotel</a> erschien zuerst auf <a href="https://wape.ch">Wape.ch</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Schlaf-Hotel</h1>
<div>
<p>P. Waltenspühl, September 2018</p>
</div>
<h3>Die Idee</h3>
<div>
<p>Bei der Bedürfnisanlayse bestimmter Zielgruppen verwende ich gerne die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie">Maslowsche Bedürfnispyramide</a> und versuche, die Kundenbedürfnisse auf die tiefst mögliche Ebene hinunter zu brechen. Der typische Hotelgast aus dem Business Segment sucht in erster Linie einen Ort zum Schlafen. Erst in zweiter Instanz kommen Kriterien wie Komfort, Qualität des Frühstücks oder die zentrale Lage zum Tragen. Wäre der typische Business-Gast nämlich nicht so weit von seinem Zuhause entfernt, würde er in seinem Bett bei seiner Familie übernachten. Es stellte sich mir nun die Frage, ist es korrekt, wenn die Sorell Hotelkette Zimmer oder Übernachtungen verkauft? Wie würde denn ein Angebot aussehen, wenn wir stattdessen gesunden, erholsamen Schlaf verkaufen würden?</p>
</div>
<p><a href="https://lofterei.ch"><img decoding="async" src="wp-content/uploads/photo-1478719050108-41b67a7bc956.jpg" alt=""></a></p>
<h3>Das Konzept</h3>
<div>
<p>Was macht denn einen guten, erholsamen Schlaf aus? Moderne Fitness-Tracker oder die Apple-Watch sensibilisieren die Menschen für die Faktoren einer hohen Schlafqualität:</p>
<ul>
<li>Leichtes und bekömmliches Nachtessen, so dass man nicht mit Hunger aber auch nicht mit schwerem Magen ins Bett steigen muss</li>
<li>Herunterfahren mit beruhigenden Klängen in warmem, gedämmten Licht</li>
<li>Komfortables Bett mit der richtigen Härte der Matratze, einem Kopfkissen mit angepasstem Füllgrad und einer leichten, temparaturregulierenden Decke</li>
<li>Ruhiges und richtig temperiertes Raumklima</li>
<li>Langsames und zeitlich auf die Schlafzyklen abgestimmtes Aufwachen</li>
<li>Ein Schlafreport, der die Qualität des Schlafes transparent macht</li>
</ul>
<p> </p>
</div>
<p><img decoding="async" src="wp-content/uploads/photo-1520206183501-b80df61043c2.jpg" alt=""></p>
<h3>Der Lösungsansatz</h3>
<div>
<p>Ein Hotelzimmer, das mit modernster Technologie auf eine hohe Schlafqualität ausgerichtet ist:</p>
<ul>
<li>Melatoninhaltige Früchte und Säfte, welche eine beruhigende, vielleicht sogar einschläfernde Wirkung haben (Ananas, Bananen, Ingwer, Spargeln dazu Nüsse, Samen und Kerne)</li>
<li>LED-Lichtkonzept ohne hochfrequenten Blauanteil und mit langsam zurückdimmender Lichtstärke</li>
<li>Frei wählbare, schlaffördernde Soundkulisse aus einem qualitativ hochwertigen Surround-Soundsystem</li>
<li>Bett auf modernsten Schlafkomfort ausgerichtet mit einem Konzept, die Härte der Matratze und den Füllgrad des Kopfkissen bei der Reservation einfacht vorbestellen zu können</li>
<li>Noise-Cancelling-Technologie, um störende Geräusche von Ausserhalb zu eliminieren</li>
<li>Sensortechnik, um Atemgeräusche und Bewegungen im Schlaf zu erfassen</li>
<li>Frei wählbare Soundkulisse zum Aufwachen, welche aufgrund der erfassten Schlafdaten im geeigneten Schlafzustand (Leichtschlaf) einsetzt, so dass der Gast rechtzeitig und ausgeruht aus dem Bett kommt</li>
<li>Über eine sprachgesteuerte künstliche Intelligenz wählbares Aufwach-Szenario: Snoozing, Lichtstimmung, &#8222;Guten-Morgen-Informationen&#8220; zum Wetter oder den aktuellen News, steuerbar </li>
<li>Detaillierter Schlafreport mit nützlichen Empfehlungen für einen gesunden und erholsamen Schlaf</li>
</ul>
</div>
<div>
<p style="text-align: center;"><a class="uk-button uk-button-primary">Zurück</a></p>
</div>
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<p>Bei der Bed\u00fcrfnisanlayse bestimmter Zielgruppen verwende ich gerne die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie\">Maslowsche Bed\u00fcrfnispyramide<\/a> und versuche, die Kundenbed\u00fcrfnisse auf die tiefst m\u00f6gliche Ebene hinunter zu brechen. Der typische Hotelgast aus dem Business Segment sucht in erster Linie einen Ort zum Schlafen. Erst in zweiter Instanz kommen Kriterien wie Komfort, Qualit\u00e4t des Fr\u00fchst\u00fccks oder die zentrale Lage zum Tragen. W\u00e4re der typische Business-Gast n\u00e4mlich nicht so weit von seinem Zuhause entfernt, w\u00fcrde er in seinem Bett bei seiner Familie \u00fcbernachten. Es stellte sich mir nun die Frage, ist es korrekt, wenn die Sorell Hotelkette Zimmer oder \u00dcbernachtungen verkauft? Wie w\u00fcrde denn ein Angebot aussehen, wenn wir stattdessen gesunden, erholsamen Schlaf verkaufen w\u00fcrden?<\/p>"}}]},{"type":"column","props":{"widths":[""],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"image","props":{"margin":"default","image_svg_color":"emphasis","link_target":"blank","image_border":"","image_box_shadow":"","image_hover_box_shadow":"","image_box_decoration":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","image":"wp-content\/uploads\/photo-1478719050108-41b67a7bc956.jpg","link":"https:\/\/lofterei.ch"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":",","breakpoint":"m","fixed_width":"large","gutter":"","width":"","width_expand":"","height":"","margin":"","match":true},"children":[{"type":"column","props":{"widths":[""],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"bottom","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"headline","props":{"title_element":"h3","title_style":"h3","title_decoration":"","title_color":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","margin":"","animation":"","visibility":"","content":"Das Konzept"}},{"type":"text","props":{"margin":"default","column_breakpoint":"m","text_style":"","text_color":"","text_size":"","column":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","content":"

<p>Was macht denn einen guten, erholsamen Schlaf aus? Moderne Fitness-Tracker oder die Apple-Watch sensibilisieren die Menschen f\u00fcr die Faktoren einer hohen Schlafqualit\u00e4t:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Leichtes und bek\u00f6mmliches Nachtessen, so dass man nicht mit Hunger aber auch nicht mit schwerem Magen ins Bett steigen muss<\/li>\n

<li>Herunterfahren mit beruhigenden Kl\u00e4ngen in warmem, ged\u00e4mmten Licht<\/li>\n

<li>Komfortables Bett mit der richtigen H\u00e4rte der Matratze, einem Kopfkissen mit angepasstem F\u00fcllgrad und einer leichten, temparaturregulierenden Decke<\/li>\n

<li>Ruhiges und richtig temperiertes Raumklima<\/li>\n

<li>Langsames und zeitlich auf die Schlafzyklen abgestimmtes Aufwachen<\/li>\n

<li>Ein Schlafreport, der die Qualit\u00e4t des Schlafes transparent macht<\/li>\n<\/ul>\n

<p>\u00a0<\/p>"}},{"type":"image","props":{"margin":"default","image_svg_color":"emphasis","link_target":"","image_border":"","image_box_shadow":"","image_hover_box_shadow":"","image_box_decoration":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","image":"wp-content\/uploads\/photo-1520206183501-b80df61043c2.jpg","margin_remove_bottom":true}}]},{"type":"column","props":{"widths":[""],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"","style":"muted","text_color":"","padding":"","css":""},"children":[{"type":"headline","props":{"title_element":"h3","title_style":"h3","title_decoration":"","title_color":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","margin":"","animation":"","visibility":"","content":"Der L\u00f6sungsansatz"}},{"type":"text","props":{"margin":"default","column_breakpoint":"m","text_style":"","text_color":"","text_size":"","column":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","content":"

<p>Ein Hotelzimmer, das mit modernster Technologie auf eine hohe Schlafqualit\u00e4t ausgerichtet ist:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Melatoninhaltige Fr\u00fcchte und S\u00e4fte, welche eine beruhigende, vielleicht sogar einschl\u00e4fernde Wirkung haben (Ananas, Bananen, Ingwer, Spargeln dazu N\u00fcsse, Samen und Kerne)<\/li>\n

<li>LED-Lichtkonzept ohne hochfrequenten Blauanteil und mit langsam zur\u00fcckdimmender Lichtst\u00e4rke<\/li>\n

<li>Frei w\u00e4hlbare, schlaff\u00f6rdernde Soundkulisse aus einem qualitativ hochwertigen Surround-Soundsystem<\/li>\n

<li>Bett auf modernsten Schlafkomfort ausgerichtet mit einem Konzept, die H\u00e4rte der Matratze und den F\u00fcllgrad des Kopfkissen bei der Reservation einfacht vorbestellen zu k\u00f6nnen<\/li>\n

<li>Noise-Cancelling-Technologie, um st\u00f6rende Ger\u00e4usche von Ausserhalb zu eliminieren<\/li>\n

<li>Sensortechnik, um Atemger\u00e4usche und Bewegungen im Schlaf zu erfassen<\/li>\n

<li>Frei w\u00e4hlbare Soundkulisse zum Aufwachen, welche aufgrund der erfassten Schlafdaten im geeigneten Schlafzustand (Leichtschlaf) einsetzt, so dass der Gast rechtzeitig und ausgeruht aus dem Bett kommt<\/li>\n

<li>\u00dcber eine sprachgesteuerte k\u00fcnstliche Intelligenz w\u00e4hlbares Aufwach-Szenario: Snoozing, Lichtstimmung, \"Guten-Morgen-Informationen\" zum Wetter oder den aktuellen News, steuerbar <\/li>\n

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		<title>lofterei.ch &#8211; Online Shop und Concept Store</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 14:51:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>lofterei.ch &#8211; Online Shop und Concept Store P. Waltenspühl, Februar 2017 Das Konzept Unter dem Motto «Wir bringen zusammen, was zusammen gehört» startete ich mit meiner Partnerin im Herbst 2017 die lofterei.ch &#8211; ein Online Shop kombiniert mit einem Concept Store für Wohnaccessoires, Dekoartikel, Geschenke und Kunsthandwerk. Im Interior Design kann ein Online Shop nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>
<p class="uk-h1 uk-text-truncate">lofterei.ch &#8211; Online Shop und Concept Store</p>
</h1>
<div>
<p>P. Waltenspühl, Februar 2017</p>
</div>
<h3>Das Konzept</h3>
<div>
<p>Unter dem Motto «Wir bringen zusammen, was zusammen gehört» startete ich mit meiner Partnerin im Herbst 2017 die lofterei.ch &#8211; ein Online Shop kombiniert mit einem Concept Store für Wohnaccessoires, Dekoartikel, Geschenke und Kunsthandwerk. Im Interior Design kann ein Online Shop nur funktionieren, wenn er mit einem realen Store gekoppelt ist, in dem man die Produkte berühren und die Materialien befühlen kann. Bei der Sortimentsgestaltung liegt der Fokus auf Produkten, die aus besonders nachhaltigen Materialien bestehen, deren Verkauf einen gemeinnützigen Zweck oder ein soziales Projekt unterstützen und die unter fairen Bedingungen hergestellt und vertriebn werden.</p>
</div>
<p>
    <a href="https://lofterei.ch">Zum Onlineshop lofterei.ch</a>
</p>
<p><a href="https://lofterei.ch"><img decoding="async" src="wp-content/uploads/2019/04/Screenshot_2019-04-10-lofterei-ch-Der-Online-Shop-für-Kunst-Wohnen-und-Design-1.jpg" alt=""></a></p>
<h3>Mein Beitrag</h3>
<div>
<p>Ich baute dieses Geschäft für meine Partnerin auf. Die folgenden Punkte durfte ich zur Entstehung der lofterei.ch beitragen:</p>
<ul>
<li>Konzept und Business Plan</li>
<li>Namenfindung und Logo-Gestaltung</li>
<li>CI/CD-Entwicklung</li>
<li>Aufbau der ganzen Website in WordPress</li>
<li>Aufbau des Onlineshops (Woocommerce) und Anbindung an die Buchhaltung (bexio.ch)</li>
<li>Fotoshooting und Bildbearbeitung</li>
<li>Filme und Stop Motion Effekte</li>
<li>Social Media Anbindung</li>
</ul>
</div>
<ul>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="wp-content/uploads/2019/04/lofterei_190317135.jpg" alt=""></p>
<h3>Lofterei 190317135</h3>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="wp-content/uploads/2019/04/lofterei_190204100.jpg" alt=""></p>
<h3>Lofterei 190204100</h3>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="wp-content/uploads/2019/04/lofterei_190203132.jpg" alt=""></p>
<h3>Lofterei 190203132</h3>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="wp-content/uploads/2019/04/lofterei_180402115.jpg" alt=""></p>
<h3>Lofterei 180402115</h3>
</li>
</ul>
<div>
<p style="text-align: center;"><a class="uk-button uk-button-primary" onclick="goBack()">Zurück</a></p>
</div>
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<p class=\"uk-h1 uk-text-truncate\">lofterei.ch - Online Shop und Concept Store<\/p>"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":"1-1","breakpoint":"m","fixed_width":"large","gutter":"","width":"","width_expand":"","height":"","margin":"small","margin_remove_bottom":false,"margin_remove_top":false},"children":[{"type":"column","props":{"widths":["1-1"],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"text","props":{"margin":"","column_breakpoint":"m","text_style":"","text_color":"","text_size":"small","column":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","content":"

<p>P. Waltensp\u00fchl, Februar 2017<\/p>","margin_remove_top":false}}]}]}],"name":"Work Titel"},{"type":"section","props":{"style":"default","width":"default","vertical_align":"middle","title_position":"top-left","title_rotation":"left","title_breakpoint":"xl","image_position":"center-center","text_color":"","width_expand":"","height":"","padding":"","header_transparent":"","animation":""},"children":[{"type":"row","props":{"layout":",","breakpoint":"m","fixed_width":"large","gutter":"","width":"","width_expand":"","height":"","margin":""},"children":[{"type":"column","props":{"widths":[""],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"middle","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"headline","props":{"title_element":"h3","title_style":"h3","title_decoration":"","title_color":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","margin":"","animation":"","visibility":"","content":"Das Konzept"}},{"type":"text","props":{"margin":"default","column_breakpoint":"m","text_style":"","text_color":"","text_size":"","column":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","content":"

<p>Unter dem Motto \u00abWir bringen zusammen, was zusammen geh\u00f6rt\u00bb startete ich mit meiner Partnerin im Herbst 2017 die lofterei.ch - ein Online Shop kombiniert mit einem Concept Store f\u00fcr Wohnaccessoires, Dekoartikel, Geschenke und Kunsthandwerk. Im Interior Design kann ein Online Shop nur funktionieren, wenn er mit einem realen Store gekoppelt ist, in dem man die Produkte ber\u00fchren und die Materialien bef\u00fchlen kann. Bei der Sortimentsgestaltung liegt der Fokus auf Produkten, die aus besonders nachhaltigen Materialien bestehen, deren Verkauf einen gemeinn\u00fctzigen Zweck oder ein soziales Projekt unterst\u00fctzen und die unter fairen Bedingungen hergestellt und vertriebn werden.<\/p>"}},{"type":"button","props":{"gutter":"small","margin":"default","button_size":"","text_align":"center","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":""},"children":[{"type":"button_item","props":{"button_style":"","icon_align":"left","link_target":"blank","content":"Zum Onlineshop lofterei.ch","link":"https:\/\/lofterei.ch"}}]}]},{"type":"column","props":{"widths":[""],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"middle","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"image","props":{"margin":"default","image_svg_color":"emphasis","link_target":"blank","image_border":"","image_box_shadow":"","image_hover_box_shadow":"","image_box_decoration":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","image":"wp-content\/uploads\/2019\/04\/Screenshot_2019-04-10-lofterei-ch-Der-Online-Shop-f\u00fcr-Kunst-Wohnen-und-Design-1.jpg","link":"https:\/\/lofterei.ch"}}]}]},{"type":"row","props":{"layout":",","breakpoint":"m","fixed_width":"large","gutter":"","width":"","width_expand":"","height":"","margin":""},"children":[{"type":"column","props":{"widths":[""],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"middle","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"headline","props":{"title_element":"h3","title_style":"h3","title_decoration":"","title_color":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","margin":"","animation":"","visibility":"","content":"Mein Beitrag"}},{"type":"text","props":{"margin":"default","column_breakpoint":"m","text_style":"","text_color":"","text_size":"","column":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","content":"

<p>Ich baute dieses Gesch\u00e4ft f\u00fcr meine Partnerin auf. Die folgenden Punkte durfte ich zur Entstehung der lofterei.ch beitragen:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Konzept und Business Plan<\/li>\n

<li>Namenfindung und Logo-Gestaltung<\/li>\n

<li>CI\/CD-Entwicklung<\/li>\n

<li>Aufbau der ganzen Website in WordPress<\/li>\n

<li>Aufbau des Onlineshops (Woocommerce) und Anbindung an die Buchhaltung (bexio.ch)<\/li>\n

<li>Fotoshooting und Bildbearbeitung<\/li>\n

<li>Filme und Stop Motion Effekte<\/li>\n

<li>Social Media Anbindung<\/li>\n<\/ul>"}}]},{"type":"column","props":{"widths":[""],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"middle","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"gallery","props":{"show_title":false,"show_meta":false,"show_content":true,"show_link":false,"show_hover_image":false,"grid_default":"1","grid_medium":"2","filter_style":"tab","filter_all":true,"filter_position":"top","filter_align":"left","filter_grid_width":"auto","filter_breakpoint":"m","overlay_mode":"cover","overlay_hover":false,"overlay_style":"","text_color":"light","overlay_position":"center","overlay_transition":"fade","title_element":"h3","meta_style":"meta","meta_align":"below-title","link_text":"Read more","link_style":"default","text_align":"center","margin":"default","item_animation":"","gutter":"small","grid_small":"","grid_large":"","grid_xlarge":"","filter_margin":"","filter_gutter":"","title_display":"","content_display":"","item_maxwidth":"","overlay_padding":"","overlay_margin":"","overlay_maxwidth":"","image_transition":"","image_box_shadow":"","image_hover_box_shadow":"","image_box_decoration":"","title_transition":"","title_style":"","title_decoration":"","title_color":"","title_margin":"","meta_transition":"","meta_color":"","meta_margin":"","content_transition":"","content_style":"","content_margin":"","link_type":"element","link_transition":"","link_size":"","link_margin":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","visibility":"","lightbox":true},"children":[{"type":"gallery_item","props":{"title":"Lofterei 190317135","image":"wp-content\/uploads\/2019\/04\/lofterei_190317135.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"title":"Lofterei 190204100","image":"wp-content\/uploads\/2019\/04\/lofterei_190204100.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"title":"Lofterei 190203132","image":"wp-content\/uploads\/2019\/04\/lofterei_190203132.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"title":"Lofterei 180402115","image":"wp-content\/uploads\/2019\/04\/lofterei_180402115.jpg"}}]}]}]}]},{"type":"section","props":{"style":"default","width":"default","vertical_align":"middle","title_position":"top-left","title_rotation":"left","title_breakpoint":"xl","image_position":"center-center","text_color":"","width_expand":"","height":"","padding":"small","header_transparent":"","animation":""},"children":[{"type":"row","props":{"layout":"1-1","breakpoint":"m","fixed_width":"large","gutter":"","width":"","width_expand":"","height":"","margin":""},"children":[{"type":"column","props":{"widths":["1-1"],"image_position":"center-center","media_overlay_gradient":"","vertical_align":"","style":"","text_color":"","padding":""},"children":[{"type":"text","props":{"margin":"default","column_breakpoint":"m","text_style":"","text_color":"","text_size":"","column":"","text_align":"","text_align_breakpoint":"","text_align_fallback":"","maxwidth":"","maxwidth_align":"","maxwidth_breakpoint":"","animation":"","visibility":"","content":"

<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"uk-button uk-button-primary\" onclick=\"goBack()\">Zur\u00fcck<\/a><\/p>"}}]}]}],"name":"Zur\u00fcck"}],"version":"1.19.2","props":[]} --></p>
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		<title>Die Magie von Geschichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 18:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon als kleines Kind konnte ich mich mit angehaltenem Atem und heissen Ohren in der Fantasiewelt einer Geschichte verlieren. Bei meinen Kindern habe ich daselbe beobachtet. Durch sie habe ich wieder gelernt Geschichten zu erzählen &#8211; Geschichten, die auch Erwachsene in ihren Bann zogen. Die Kraft einer guten Geschichte übt eine magische Anziehung aus, egal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schon als kleines Kind konnte ich mich mit angehaltenem Atem und 
heissen Ohren in der Fantasiewelt einer Geschichte verlieren. Bei meinen
 Kindern habe ich daselbe beobachtet. Durch sie habe ich wieder gelernt 
Geschichten zu erzählen &#8211; Geschichten, die auch Erwachsene in ihren Bann
 zogen. Die Kraft einer guten Geschichte übt eine magische Anziehung 
aus, egal ob es sich dabei um eine Gute-Nacht-Geschichte, einen Roman, 
einen Kino-Film oder eine gute Werbekampagne handelt.</p>



<p>Beim Durchblättern des Jahrbuches der besten Werbekampagnen ist mir 
immer wieder aufgefallen, dass der gestalterische Aspekt hinter den 
eigentlichen Content zurücktritt. Originalität oder Tiefgang, eine feine
 Anspielung oder eine offene Provokation, ein sehnsüchtiges Verlangen 
oder eine Tatsache in erschreckender Realität &#8211; alle gut erzählte 
Geschichten. Wenn ich dann bewusst die Geschichten aus den einzelnen 
Werbungen herauslese, erkenne ich die klare Abfolge einer klassischen 
Dramaturgie.</p>



<p>Versuchen Sie einmal ein gutes Inserat oder ein guter TV-Spot 
jemandem zu erklären, der die Werbung nicht kennt. Es sollte Ihnen 
eigentlich ganz einfach fallen, die gute Geschichte weiter zu erzählen. 
In vielen Fällen kann der Zuhörer die Geschichte sogar farbig und 
spannend weitererzählen, wie wenn er die Werbung selbst gesehen hätte. 
Und wissen Sie was? Gute Geschichten vergisst man nie mehr. Man hält sie
 in Erinnerung und erzählt sie bei passender Gelegenheit weiter. In der 
Firma, in der ich zur Zeit arbeite, sprechen mich heute noch Kunden auf 
einen TV-Spot an, der vor rund 20 Jahren ausgestrahlt wurde. Das schafft
 nur eine gute Geschichte.</p>



<p>Nun stellt sich natürlich die Frage, was eine gute Geschichte 
ausmacht? Eine gute Geschichte muss mich zuerst einmal fangen können. 
Ich muss mich schnell und gut in der Welt der Geschichte zurecht finden 
können. Die Geschichte muss eine gute Geschwindigkeit vorlegen, mit der 
sie sich weiterentwickelt. Und sie muss relativ schnell einen 
Spannungsbogen aufbauen, der je nach Art der Geschichte in einem Happy 
End oder Desaster endet.</p>



<p>Analysieren wir eine gute Werbestory nach diesen drei Kriterien, so 
werden wir alle drei in einer ausgeprägten Form wiederfinden. Alle drei 
Kriterien müssen hundertprozentig erfüllt sein, damit die Geschichte 
funktioniert. Zusätzlich muss die Geschichte die Kernaussage des 
Werbetextes beinhalten und einen unvergesslichen Bezug zur Marke 
schaffen. Die beste Geschichte hat in der Werbung ihren Zweck verfehlt, 
wenn man sich zwar an sie erinnert, aber keine Ahnung hat, um welches 
Produkt es sich dabei handelt. All diese Aspekte zusammen zu bringen, 
macht das Finden einer guten Story so schwierig.</p>
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		<title>Wir sind Sklaven der roten Schlange</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 18:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sitze vor dem Bildschirm meines Macs. Meine Gedanken rasen und die Finger versuchen angestrengt, mit dem reissenden Fluss intellektueller Energie mitzuhalten. Wie beim Ausdrücken einer Zahnpasta-Tube reiht sich ein Wort an das andere, Wortlinien, Sätze und Abschnitte bilden sich. Da, völlig unvermittelt wie aus dem Hinterhalt ist sie da. Knallig und aufdringlich schlängelt sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich sitze vor dem Bildschirm meines Macs. Meine Gedanken rasen und 
die Finger versuchen angestrengt, mit dem reissenden Fluss 
intellektueller Energie mitzuhalten. Wie beim Ausdrücken einer 
Zahnpasta-Tube reiht sich ein Wort an das andere, Wortlinien, Sätze und 
Abschnitte bilden sich. Da, völlig unvermittelt wie aus dem Hinterhalt 
ist sie da. Knallig und aufdringlich schlängelt sich die rote Schlange 
unter dem soeben eingetippten Wort. Ein beklemmendes Gefühl überkommt 
mich. Habe ich etwas Falsch gemacht? Wie ein Mahnmal leuchtet sie mir 
mit stoischer Ruhe entgegen. Ganz ruhig schreit sie mir zu: &#8222;da stimmt 
was nicht!&#8220;</p>



<p>Völlig irritiert bricht mein Gedankenfluss ab und ich lande auf dem 
steinigen Grund der orthografischen Realität. Hilflos überlege ich mir, 
weshalb ich ein Wort wie &#8222;Verliebtsein&#8220; nicht gebrauchen darf. Na, ja 
mein schlaues Korrekturprogramm wird es wohl wissen. Lassen wir also 
diese unverständlichen Wortkreationen und wechseln zu einem geläufigeren
 Ausdruck wie zum Beispiel &#8222;Sympathie&#8220;. Nach zwei Anläufen steht auch 
dieses schwierige Wort endlich ohne rote Schlange in meinem Text. 
Zufrieden lehne ich zurück. Was wären wir nur ohne die rote Schlange, 
die uns auf dem Pfad der literarischen Erleuchtung hält&#8230;</p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="https://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-sind-sklaven-der-roten-schlange%2F&amp;linkname=Wir%20sind%20Sklaven%20der%20roten%20Schlange" title="Twitter" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-sind-sklaven-der-roten-schlange%2F&amp;linkname=Wir%20sind%20Sklaven%20der%20roten%20Schlange" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_pinterest" href="https://www.addtoany.com/add_to/pinterest?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-sind-sklaven-der-roten-schlange%2F&amp;linkname=Wir%20sind%20Sklaven%20der%20roten%20Schlange" title="Pinterest" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-sind-sklaven-der-roten-schlange%2F&amp;linkname=Wir%20sind%20Sklaven%20der%20roten%20Schlange" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a></p><p>Der Beitrag <a href="https://wape.ch/wir-sind-sklaven-der-roten-schlange/">Wir sind Sklaven der roten Schlange</a> erschien zuerst auf <a href="https://wape.ch">Wape.ch</a>.</p>
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		<item>
		<title>Eine Traumküche</title>
		<link>https://wape.ch/eine-traumkueche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eine-traumkueche</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 19:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das plötzliche Licht blendete meine Augen. Nur langsam konnte ich mich an die gleissende Helligkeit gewöhnen. Erst schemenhaft, dann immer klarer konnte ich die Umrisse der Kochinsel erkennen. Die auf Hochglanz polierte Lackierung der Küche schimmerte glänzend im Licht und warf das scharfe Bild der Umgebung in alle Richtungen zurück. Wie ein gefrorener See überzog [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das plötzliche Licht blendete meine Augen. Nur langsam konnte ich 
mich an die gleissende Helligkeit gewöhnen. Erst schemenhaft, dann immer
 klarer konnte ich die Umrisse der Kochinsel erkennen. Die auf Hochglanz
 polierte Lackierung der Küche schimmerte glänzend im Licht und warf das
 scharfe Bild der Umgebung in alle Richtungen zurück. Wie ein gefrorener
 See überzog eine metallene Eisschicht die Kochinsel. Das Spiel des 
Lichtes und der kontrastreiche Wechsel von Hart und Weich zogen mich 
unwiderstehlich an. Ich musste diesen kühlen Monolithen unbedingt 
anfassen.</p>



<p>Mit einem Schritt war ich bei der Insel. Das erstaunlich warm 
wirkende Metall der Eisabdeckung liebkoste meine Handfläche. Ich konnte 
nicht davon lassen, immer wieder sanft darüber zu streichen. Wie der 
dunkle Schlot eines Vulkans lag das Kochfeld direkt vor mir. Mit 
wachsender Begeisterung und ungläubigem Staunen beobachtete ich, wie das
 Feuer dieser Kochstelle wie von Zauberhand dem Kochtopf folgte. Wo 
immer der Topf stand, da befand sich auch die rotglühende Hitze 
darunter. Feuer und Eis, Erde und Luft, die vier Elemente in einer Küche
 vereint. Ein ehrfürchtiger Schauer durchlief meinen Körper.</p>



<p>Ich füllte den Topf mit Wasser. Wie ein sprudelnder Bergquell schoss 
das mineralhaltige Wasser aus dem Hahn. Ich hatte eine Sodaquelle 
entdeckt. Ich konnte es kaum fassen. Ein einfacher Knopfdruck und ich 
konnte wählen, ob lautes oder stilles Wasser fliessen sollte. Kaum stand
 der Topf auf dem Kochfeld, hatte dieser auch schon eine Hitzequelle 
eingefangen. Ein paar Sekunden später stiegen die ersten Dampfschleier 
zur Decke und ich spürte plötzlich, wie ich den Boden unter den Füssen 
verlor. Ich wurde sanft in die Luft gehoben. Vor meinen Augen drehte 
sich alles. Aus oben wurde unten und das unten kehrte sich nach oben. 
Ich musste die Augen schliessen.</p>



<p>Als ich sie wieder aufschlug stand ich vor einem glänzenden 
Chromstahl-Altar. Eine Dampfsäule senkte sich gemächlich auf die 
Stahl-Oberfläche herunter und wurde sogleich von einem feinen 
Rillensystem aufgesogen. Dabei war nur ein leises Summen zu hören. Das 
Wallen des Dampfes und dieses monotone Geräusch hatten etwas 
Metaphysisches. Ich schaute nach oben und sah zu meinem Erstaunen die 
Kochinsel von der Decke hängen. Aus dem dampfenden Topf vernahm ich die 
ferne Stimme meiner Frau: „Liebling, Zeit, aufzustehen&#8230;“.</p>



<p>Ich schlug die Augen zum dritten Mal auf. Meine Frau strahlte mich 
an. „Du musst aufstehen. Wir haben doch um 9:00 Uhr einen Termin beim 
Küchenberater von Piatti. Es ist wichtig, dass wir pünktlich sind. Wer 
weiss, wie lange es dauert, bis wir wissen, wie unsere Küche aussehen 
soll.“ Ich nahm sie in die Arme und lächelte verschlafen: „Mach dir 
keine Sorgen mein Schatz, ich hab da so eine Vorstellung&#8230;“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frauenwerkstatt</title>
		<link>https://wape.ch/frauenwerkstatt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=frauenwerkstatt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 19:22:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der 23. November 1925. Ein kalter Herbstwind pfeift durch die nächtlichen Gassen der Wiener Altstadt und trägt den Duft des ersten Schnees mit sich. Margarete Lihotzky sitzt an ihrem hölzernen Arbeitstisch, der mit handgezeichneten Skizzen übersät ist. In gespenstischer Schnelligkeit flitzt der Bleistift über das Papier und versucht die sich jagenden Gedanken von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wape.ch/frauenwerkstatt/">Frauenwerkstatt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wape.ch">Wape.ch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist der 23. November 1925. Ein kalter Herbstwind pfeift 
durch die nächtlichen Gassen der Wiener Altstadt und trägt den Duft des 
ersten Schnees mit sich. Margarete Lihotzky sitzt an ihrem hölzernen 
Arbeitstisch, der mit handgezeichneten Skizzen übersät ist. In 
gespenstischer Schnelligkeit flitzt der Bleistift über das Papier und 
versucht die sich jagenden Gedanken von Margarete einzufangen, ihnen ein
 Gesicht zu geben und sie für immer auf das Dokument zu bannen. Sie 
spürt, dass die Idee zum Greifen nah ist. Irgendwo hinter diesen vielen 
Eindrücken versteckt sich das im Augenblick schwer Fassbare.</p>



<p>Ihre neuerworbene Bauhaus-Leuchte von Wilhelm Wagenfeld wirft 
einen kreisförmigen Schatten auf ihre Zeichnung. „Zeit ist Geld, Geld 
ist Wohlstand und Wohlstand ist Freiheit.“ Sie erinnert sich an die 
Worte ihres Mentors Adolf Loos, dessen architektonische Philosophie 
mitverantwortlich war, dass sie sich vor rund zehn Jahren als einzige 
Frau an der Wiener Kunstgewerbeschule für Architektur einschrieb. Wenn 
die Frauen also weniger Zeit in der Küche verbringen müssten, würden sie
 mehr Zeit für sich und die Kinder haben. Sie würden damit freier 
werden. Um ihren Mund zeichnet sich ein Lächeln ab. Der Gedanke gefällt 
ihr.</p>



<p>Ein heftiger Windstoss reist plötzlich das nicht ganz 
eingehängte Fenster auf und der feucht-kalte Herbstatem fährt in die auf
 dem Tisch verstreut liegenden Entwürfe. Grete schreckt aus ihren 
Gedanken auf und eilt zum Fenster, um es wieder zu schliessen. Die 
Pflastersteine glänzen feucht und spiegeln das verzerrte Bild der 
Strassenlaternen. Die Nacht liegt dunkel und schwer über der Stadt. 
Grete setzt sich wieder an ihren Tisch. Das Bild der leeren Gassen 
erinnert sie an die leere Werkstatt, die sie vor kurzem mit einem Freund
 besuchte. Dieselbe dunkle Feuchte, die nur von einer schwachen 
Glühbirne über der Werkbank erleuchtet wurde. „Diese Werkbank ist das 
Heiligtum des Mannes. Ein Schrein der Kreativität, zu dem er sich 
zurückziehen kann, um neue Kräfte zu tanken“. Mit einem neckischen 
Unterton weihte sie Franz in die Geheimnisse einer Werkbank ein. Alles 
hat seinen Platz, für jedes Werkzeug gibt es eine Aufhängevorrichtung, 
jede Schraube und jeder Nagel hat sein eigens Fach. Ohne auch nur einen 
Schritt machen zu müssen, hat man das nötige Werkzeug zur Hand – und es 
auch wieder weggeräumt. „Dies“, meinte Franz mit einer belehrenden 
Betonung, „ist besonders wichtig, um die Arbeitsfläche für das 
Wesentliche freizuhalten“.</p>



<p>Gedankenverloren zeichnet Grete die Werkbank auf ein leeres 
Stück Papier. Auch die Frauen müssten einen solchen Ort der 
Zurückgezogenheit bekommen – eine Werkbank für die Frau, vielleicht? Sie
 schaut lächelnd auf ihre Skizze. Sieht doch hübsch aus, denkt sie. Vor 
ihr liegt der erste Entwurf einer modernen Einbauküche. Ohne es zu 
wissen, hat Grete Lihotzky mit diesem Werkbankansatz die Grundlage 
geschaffen, die beinahe hundert Jahre später so manchen Mann mit 
demselben, angeborenen Basteltrieb in die Küche locken wird, um sich im 
kreativen Kochen mit seiner Frau zu messen.</p>
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		<title>Der Fotograf und das Mädchen</title>
		<link>https://wape.ch/der-fotograf-und-das-maedchen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-fotograf-und-das-maedchen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:33:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fotograf schaute sie lange an. Er wartet auf eine Regung in ihrem makellosen Gesicht, eine kleine Reaktion nur, irgend etwas...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Der Fotograf schaute sie lange an. Er wartet auf eine Regung in ihrem makellosen Gesicht, eine kleine Reaktion nur, irgend etwas. Aber sie sass unbeweglich an die Wand gelehnt, so ehern und beständig wie der graue Beton hinter ihr. Ihre leicht angezogenen Beine schimmerten in der Abendsonne und in ihrer Sonnenbrille spiegelten sich die Parkplatznummern dieses alten Vorstadt-Parkhauses. Ein lauer Wind verfing sich in einer ihrer Locken, so dass diese vor Erregung zitterte. Der Strassenlärm der Grossstadt erstarb, bevor er seinen Weg zum obersten Parkdeck fand. Nur aus weiter Ferne vernahm man einzelne Geräuschfetzen, die an das pulsierende Stadtleben erinnerten und die die Stille auf dem Set noch lähmender machte.</p>
<p>Der Fotograf kauerte immer noch am Boden. Sie musste doch etwas gemerkt haben. Sie musste es doch auch gespürt haben. Nein, keine Reaktion! Er konnte es kaum glauben. Die kleinen, goldenen Haare auf ihrem Arm verneigten sich im Wind. Er wusste, dass nur er es sehen konnte. Die Optik seiner Kamera machte es für ihn sichtbar. Sie selbst bewegte sich nicht. Völlig reglos verstrahlte sie ihre Schönheit. Ihrer Bewegungsfähigkeit beraubt wurde sie selbst zu einem Bild, und die Zeit gefror zu einem Moment zusammen.</p>
<p>Er presste sein Gesicht enger an die Kamera. Er musste sich an ihr festhalten – und an dem, was sie eingefangen hatte. Eine Schweissperle bildete sich auf seiner Stirn. Sein Atem versiegte. Er folgte der feinen Linie aus Licht, welche die Abendsonne auf ihre rechte Gesichtshälfte zeichnete. Er bemerkte das Schattendreieck, das die Nase in ihr Gesicht warf. Er verlor sich in der zitternden Bewegung einer Haarsträhne, durch die der laue Abendwind strich. Ihr Brustkorb hob und senkte sich beinahe unbemerkt, aber im Einklang mit dem Wind. Das warme Licht strömte in harmonischen Wellen durch die Linse in sein Herz.</p>
<p>Wie intensiv diese lebendige und pulsierende Schönheit doch sein Innerstes berührte. Ihm wurde plötzlich die Intimität des Momentes bewusst. Er fühlte sich schuldig und gleichzeitig reich beschenkt. Nur er konnte es sehen. Er war eingedrungen in diese kleine Welt im Sucher seiner Kamera. Er fühlte sich eng verbunden mit dieser unbeweglichen Schönheit im Abendlicht und gleichzeitig weit entfernt, ausgesperrt durch die Linse vor seinem Auge. Sein Finger zuckte und er spürte den leichten Gegendruck, als ob sich der Auslöser dagegen wehren wollte. Er wusste genau, dass er diesen Moment nie würde festhalten können – ganz egal welche Blende oder welche Zeit er einstellen würde. Und er schämte sich, dass er es trotzdem versuchen würde.</p>
<p>Und mit dem dumpfen Klackgeräusch des zurückschnellenden Spiegels brannte sich das Bild tief in sein Herz, so tief, dass kein Delete-Knopf dieser Welt es je wieder würde löschen können. Und schon wieder fühlte er diese verschworene Nähe zu ihr, dieses verständnisvolle Zusammenrücken. Und auch dieses Mal zeigte sich keine Regung in ihrem makellosen Gesicht.</p>
<p>Auch sie hörte das Klacken des Auslösers, ein Geräusch der Befreiung, ein Geräusch der Erlösung. Sie stellte sich vor, wie sie in angemessenem Schritt dem Laufsteg entlang glitt, hinein in die funkelnden und blitzenden Augen der vielen Kameras der Pressefotografen. Sie stellte sich vor, wie sie mit offenen Mündern angestarrt würde, wie sie den Zuschauern im Vorbeischweben den Atem rauben würde. Sie fühlte die Bewunderung als einen warmen Hauch auf ihrem Gesicht.</p>
<p>Die Sehnsucht trieb sie fort, weg von diesem Parkdeck an einen weit entfernten Ort, an dem die Menschen keinen Augen hatten, an einen Ort, an dem man nicht mit Schönheit blenden konnte. Sie träumte davon, dass sie jemand wirklich als Mensch wahrnahm. Sie warf die fleischliche Hülle ab, auf die sie so stolz gewesen war, und tanzte wie ein kleines Kind im Regen. Sie spürte die ungezwungene Leichtigkeit in ihr hochsteigen, ein helles Lachen formend. Doch sie musste sich konzentrieren. Sie durfte ihre professionelle Unbeweglichkeit nicht zu verlieren.</p>
<p>Sie sah die Linsen der Kamera in den Augenwinkeln und stellte sich vor, wie diese ein Loch in sie hineinbrennen würde, so dass man direkt die Schönheit ihres Herzens erkennen konnte. Sie fühlte sich einsam, ausgestellt und doch unsichtbar. Ein erneutes Klacken und das leise Säuseln des Windes, der warm und trocken über das Parkdeck strich, umrahmten die Stille, eine Stille, die zwei Welten umschloss, welche nur durch ein paar dünne Linsen getrennt waren und doch unendlich weit voneinander entfernt lagen.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Wape 2.0</title>
		<link>https://wape.ch/wape-2-0/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wape-2-0</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 18:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Literarisches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Liebling, Achtung, hier kommt Peter 2.0!“ „Weshalb 2.0?“ Ja, weshalb eigentlich? Heute ist doch alles „Bessere“ zwei-punkt-null. Das Web 2.0 kann nun auch hören. Das ursprüngliche Web lieferte eigentlich nur Informationen. Heute können auch wir uns im Internet äussern, in Chats, Foren und dergleichen. Das iPad 2.0 kann nun auch sehen: mit der eingebauten Kamera [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Liebling, Achtung, hier kommt Peter 2.0!“ „Weshalb 2.0?“ Ja, weshalb
 eigentlich? Heute ist doch alles „Bessere“ zwei-punkt-null. Das Web 2.0
 kann nun auch hören. Das ursprüngliche Web lieferte eigentlich nur 
Informationen. Heute können auch wir uns im Internet äussern, in Chats, 
Foren und dergleichen. Das iPad 2.0 kann nun auch sehen: mit der 
eingebauten Kamera kann ich nun mein Knie oder den Boden fotografieren. 
Für höher liegende Motive benutze ich das viel handlichere iPhone. In 
Bayern beginnt Ludwig II als Ludwig 2.0 in seinem virtuellen 
3-D-Schloss-Neuschwanstein wieder zu regieren. Der alte Monarch hatte 
nur eines aus Stein zur Verfügung. In der Schule 2.0 werden Computer zur
 pädagogischen Unterstützung eingesetzt, damit die Lehrer wieder etwas 
mehr Zeit für die Ferienplanung bekommen. Es scheint alles möglich zu 
sein mit dem Zusatz „2.0“.</p>



<p>Zwei-Punkt-Null bedeutet ja nicht nur eine kleine Verbesserung, eine 
marginale Korrektur oder eine kosmetische Streifung. Nein, wir sprechen 
in diesem Zusammenhang von grossartigen, tiefgehenden und 
weltverändernden Neuerungen. In der 2.0-Welt ist alles besser, 
einfacher, schneller, interaktiver, individueller und natürlich cooler. 
Und genau deshalb habe ich mich als Version 2.0 reloaded. Ich möchte 
nämlich cooler sein!</p>



<p>Natürlich drängt sich an dieser Stelle die unumgängliche Frage auf, 
ob „cooler sein“ auch wirklich cool ist. Wie steht es um den Servelat 
2.0? Am einen Ende etwas vorgekaut, am anderen schon leicht anverdaut? 
Oder Kinder 2.0? Die alten weg, die neuen mit ein paar PS mehr? Die Ehe 
2.0: neu mit den Add-Ons Sandra, Gabi und Andrea. Oder soll es 
vielleicht ein Van Gogh 2.0 sein? Etwas teurer als das Original, dafür 
mit eingebauter LED-Beleuchtung. Ist wirklich alles Neue besser? Ich 
erinnere mich zurück, als ich sie kennen lernte. Sie war jung, schön und
 so verliebt. Und mich gab es nur als Version 1.0. Heute als 2.0 Release
 will sie mich nicht mehr – trotz den neuen Features &#8222;Porsche&#8220;, 
&#8222;Jahresbonus&#8220;, &#8222;graue Haare&#8220; und &#8222;Sekretärin Andrea&#8220;.</p>



<p>Wenn ich wirklich etwas Neues zu bieten hätte, etwas 
Aussergewöhnliches oder Einzigartiges, dann wäre es mir eigentlich 
wichtig, als Ursprung und Original gesehen zu werden. Bei all den vielen
 Korrekturen in meinem Leben, bei jedem Partnerwechsel, bei jedem 
Stellenwechsel, bei jeder Geburt meiner Kinder müsste eigentlich ein 
Versions-Update stattgefunden haben. Wenn ich heute also erst bei 2.0 
angelangt bin, müsste ich mein Leben in zwei Sätzen zusammenfassen 
können. „Zwei-Punkt-Null“ scheint eine clevere Metapher zu sein, die von
 einfallsreichen Marketing- und Werbespezialisten verwendet wird, um 
eine nicht genau bekannte Verbesserung mit möglichst grosser Wirkung in 
den Markt zu schreien. Und wir fahren voll darauf ab, weil wir cool sein
 wollen.</p>



<p>„Ach nur weil ich heute ohne fremde Hilfe meine erste Mitteilung in 
Facebook posten konnte“, gab ich ihr zur Antwort, klemmte meinen iPad 
2.0 unter den Arm und zog mich mit einem verstohlenen Lächeln in mein 
Büro 2.0 zurück. Aus dem Bilderrahmen auf dem Schreibtisch strahlte mir 
meine&nbsp;2.0-Frau entgegen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Parabel vom goldenen Ball</title>
		<link>https://wape.ch/die-parabel-vom-goldenen-ball/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-parabel-vom-goldenen-ball</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 12:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war einmal ein kleiner Mann. Der lebte in einer Zeit, als das Lachen noch nicht erfunden war...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Es war einmal ein kleiner Mann. Der lebte in einer Zeit, als das Lachen noch nicht erfunden war. Er hatte keinen Namen, also nannte man ihn einfach „Du“. Er interessierte sich für alles um sich herum: die Menschen, die Natur, Gegenstände, deren Namen er nicht kannte und sogar für Dinge, die noch gar nicht existierten. Er versuchte sie in einen Zusammenhang zu bringen, um sie dann wieder isoliert als Teil eines grossen Ganzen untersuchen zu können. Er zog durch die Welt und beobachtete. Die Welt war zu dieser Zeit noch grau. Es gab zwar Farben, diese hielten sich jedoch bedeckt im Hintergrund. Der Tag sah am morgen gleich aus wie am Mittag und am Abend. Der Winter und der Sommer unterschieden sich lediglich durch ihre Namen.</p>
<p>Der kleine Mann war von Beruf Lachmacher. Er zog durch die Lande und versuchte, mit Geschichten und kleinen Vorführungen den Menschen zu zeigen, wie Lachen aussehen und sich anhören könnte. Diese amüsierten sich in einer lachlosen Art und Weise und halfen dem kleinen Mann mit kleinen Spenden, sein kleines Leben fristen zu können.</p>
<p>So geschah es, dass der kleine Mann eines Tages einen goldenen Ball fand. Fasziniert von diesem unbekannten Gegenstand baute er ihn sofort in sein Unterhaltungs- und Unterhaltsprogramm ein. Die Zuschauer bestaunten mit grossen Augen diesen goldenen Ball, verloren jedoch schnell das Interesse daran, wenn sie herausfanden, dass dieser Ball nicht vom Boden weg springen wollte. Egal wie wuchtig der kleine Mann den Ball zu Boden schmetterte, er blieb dort wie angeklebt liegen. Deshalb erfand der kleine Mann eine Geschichte dazu: dieser spezielle Ball war nicht einfach dazu gemacht, auf den Boden geworfen zu werden. Nein, er war zu Höherem bestimmt. Es handelte sich bei diesem speziellen Ball nämlich um einen Himmelwurf-Ball.</p>
<p>Um seine Geschichte mit theatralischen Gesten wirkungsvoller präsentieren zu können, übte der kleine Mann jeden Tag, den Ball immer höher in den Himmel zu werfen. Er tat dies, bis eines Tages der Ball am Himmel hängen blieb und die graue Welt in ein goldenes Licht tauchte.</p>
<p>Die Farben krochen aus ihren Verstecken hervor und streiften ihre grauen Schleier ab. Die ganze Welt erstrahlte in einem sonnigen Glanz. Die Augen der Menschen füllten sich mit Farbe, Licht und Tränen. Und die Tränen kamen aus den Herzen, stiegen empor und zogen das Lachen mit sich, so dass überall auf der Welt fröhliches Gelächter laut wurde. Und während sich die Menschen an den Farben erfreuten und lachten, wurde der Job des Lachmachers überflüssig.</p>
<p>Der kleine Mann versuchte, sich auf das Geschichteerzählen zu verlegen. Er zog weiterhin durch die farbigen Lande und erzählte seine Geschichte vom goldenen Ball, so wie sie sich zugetragen hatte. Es gelang ihm, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen, denn er war ein begabter kleiner Mann. Doch die Menschen glaubten ihm nicht und sie belächelten ihn. Diese Art des kleinen Lachens liessen die Menschen den ehemaligen Lachmachern überall auf der Welt zukommen, bevor sie sich endgültig von ihnen abwandten.</p>
<p>Der kleine Mann fiel in eine Mitten-Im-Leben-Krise. Während alle lachten, war er traurig darüber, dass ihm niemand glauben wollte. Doch eines Tages kam ihm die Erleuchtung. Er stand auf, ging mit seinem offenen Blick für Neues hinaus in die Welt und wurde Marketingleiter. Er hatte keine Mühe sich dieser Gilde anzuschliessen, da er die wesentlichen Herausforderungen dieser Berufsgattung bereits am eigenen Körper erleben durfte.</p>
<p>Und so kam es, dass sich bis heute überall auf der Welt Marketingleiter in einer farbigen Welt von der Sonne bescheinen lassen können.</p>
</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir Marketingleiter sind dumm</title>
		<link>https://wape.ch/wir-marketingleiter-sind-dumm/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-marketingleiter-sind-dumm</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Waltenspühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 18:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind dumm, weil wir in unserer selbstherrlichen und selbstverliebten Art übersehen haben, dass uns der Konsument weit abgehängt hat. Wie Missionare beten wir unsere Produktgebete herunter, immer und immer wieder. Je austauschbarer und unattraktiver unsere Angebote sind, desto lauter schreien wir in den Markt hinaus: &#8222;Wir sind die Besten! Begreift ihr eigentlich nicht, welches [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir sind dumm, weil wir in unserer selbstherrlichen und 
selbstverliebten Art übersehen haben, dass uns der Konsument weit 
abgehängt hat. Wie Missionare beten wir unsere Produktgebete herunter, 
immer und immer wieder. Je austauschbarer und unattraktiver unsere 
Angebote sind, desto lauter schreien wir in den Markt hinaus: &#8222;Wir sind 
die Besten! Begreift ihr eigentlich nicht, welches Produkt ihr kaufen 
müsst? Seit nicht so beschränkt! Also gut, dann erklär ich es nochmals 
ganz langsam.&#8220; Es steht ja in unserem Stellenprofil: verantwortlich für 
die Kommunikation, vertritt der Marketingleiter die 
Unternehmensinteressen und -ziele mit unternehmerischer Weitsicht und 
kreativem Engagement nach aussen&#8230;. bla bla bla. Wir sind also die 
Marktschreier unserer Firmen und müssen die Kunden dazu bringen, bei uns
 zu kaufen. Mit immer originelleren Methoden, versuchen wir unsere Opfer
 zu umgarnen, einzulullen mit wohlklingenden Worten und verführerischen 
Bildern. Wir kaschieren die Unzulänglichkeiten unserer Produkte in einem
 emotionalen Kokon. Mit schönen Frauen, süssen Kindern oder romantischen
 Landschaften erheben wir die Hochleistungs-Kolbenvakuumpumpe zu einem 
erfüllenden Lebensgenuss. Wir ziehen alle Register des Neuromarketings 
und bauen unsere Argumentationstürme in immer schwindelerregendere 
Höhen.</p>



<p>In der Zwischenzeit hat sich der Konsument von uns abgewandt, hat 
sich selbst organisiert. Er hat uns durchschaut, hat eine kollektive 
Intelligenz erreicht, die den einzigartigen Geist eines Marketingleiter 
bei weitem überflügelt. Wir schauen dem davonfliegenden Gut nach und 
unterhalten uns angeregt an einem der zahlreich besuchten 
Networking-Anlässe über die Komplexität des Marktes und die zunehmende 
Vielschichtigkeit der Marktsegmentierung. Wie Goldfische schauen wir mit
 grossen Augen und schnappenden Mäulern aus unserem Glas auf die vielen 
Menschen, die sich da Draussen angeregt über unsere Produkte 
unterhalten, sie bewerten, vergleich und verwerfen. Wir staunen über die
 fremdartige Technologie eines Facebooks oder von Twitter. Wir schauen 
einander an und sind plötzlich überzeugt, dass wir dringendst einen Kurs
 über Facebook-Marketing besuchen, oder noch besser organisieren 
sollten. Wir sind uns einig, dass diese Dinge sehr interessant sind und 
für die Zukunft eine gewisse Bedeutung haben könnten. Und wir fühlen uns
 wohl in der mit einem Mal herrschenden Solidarität innerhalb unserer 
Community. Marketingleute sind doch einfach cool, oder nicht?</p>
<p><a class="a2a_button_twitter" href="https://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-marketingleiter-sind-dumm%2F&amp;linkname=Wir%20Marketingleiter%20sind%20dumm" title="Twitter" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-marketingleiter-sind-dumm%2F&amp;linkname=Wir%20Marketingleiter%20sind%20dumm" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_pinterest" href="https://www.addtoany.com/add_to/pinterest?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-marketingleiter-sind-dumm%2F&amp;linkname=Wir%20Marketingleiter%20sind%20dumm" title="Pinterest" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Fwape.ch%2Fwir-marketingleiter-sind-dumm%2F&amp;linkname=Wir%20Marketingleiter%20sind%20dumm" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a></p><p>Der Beitrag <a href="https://wape.ch/wir-marketingleiter-sind-dumm/">Wir Marketingleiter sind dumm</a> erschien zuerst auf <a href="https://wape.ch">Wape.ch</a>.</p>
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